OPTOMETRIE

Augenmessung
























Tipps und Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei der „Wissenschaftlichen Vereinigung für Augenoptik und Optometrie“ WVAO in Mainz.


WVAO


 



 



Funktionaloptometrie


Die Funktionaloptometrie ist eine Fachwissenschaft, die sich mit der Sinnesverarbeitung und den Zusammenhängen des Sehens, dem Sehverhalten beschäftigt. Sie ist eine Spezialisierung der Augenoptik/Optometrie und baut auf dem Augenoptikmeister, dem Bachelor- oder Masterstudium auf.

Mangelnde visuelle Leistungsfähigkeit führt zu Verhaltensveränderungen, denn fast 90% aller Sinneseindrücke erleben wir durch das Sehen.

Bei der Geburt ist unser Sehen noch nicht vollständig entwickelt. Wir müssen das Sehen erst im Laufe der ersten Lebensjahre erlernen. Die Augen liefern Informationen, die im Gehirn in unterschiedlichen Arealen verarbeitet werden. Jede Information wird mit unseren Erfahrungen verglichen und neu bewertet. Das geschieht unter Mitwirkung aller Sinne. So entstehen zahlreiche Verknüpfungen im Gehirn. Wir lernen. Dieses Lernen ist umso effektiver je präziser, eindeutiger und schneller die Informationen unser Gehirn erreichen. Das ist im hohen Maße von unserer visuellen Leistungsfähigkeit abhängig.

Durch umfangreiche Messverfahren und Sehfunktionsteste ist die Funktionaloptometrie in der Lage, die visuelle Leistungsgfähigkeit zu analysieren. Bei folgenden Auffälligkeiten können wir Lösungen anbieten, die über die Versorgung mit Brille oder Kontaktlinsen hinausgehen:

                           
  • verschwommenes oder anstrengendes Sehen
  • Kopfschmerzen beim Lesen
  • Schwierigkeiten beim Lesen und Lernen
  • müde oder tränende Augen
  • Probleme beim 3D - Sehen
  • und andere...

Die Funktionaloptometrie ist somit eine Ergänzung zur klassischen Refraktionsbestimmung und zur pathologischen Abklärung durch einen Facharzt für Augenheilkunde.

OPTIMAL SEHEN in der SCHULE

(wvao) Visuelle Wahrnehmungsstörungen bei Kindern sind heutzutage an der Tagesordnung. Leider werden sie oftmals nicht erkannt oder gar verdrängt. Für viele Schüler ist die Angst um das „schulische Überleben“ der tägliche Begleiter. Konzentrationsprobleme oder Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten gehören für sie zum Alltag.

In diesem PROBLEMFELD Konzentration/Lesen/Schreiben sind die Ursachen häufig auch in einer fehlerhaften Sehentwicklung zu finden. Eine immer größere Anzahl von Schülern wird von visuellen Wahrnehmungsstörungen beeinträchtigt. Dabei liegt die besondere Schwierigkeit darin, dass die üblichen Sehtests nur die Sehschärfe der beiden Einzelaugen erfassen, nicht aber die so wichtige Zusammenarbeit des Augenpaares und die Informationsverarbeitung im Gehirn. Sehfähigkeit umfasst nicht nur die eigentliche Sehschärfe (Visus), sondern vielmehr den Prozess von Wahrnehmen und Erkennen. Ohne ihn funktionieren weder Lesen noch Schreiben.

Während Augenkrankheiten bei Kindern eher die Ausnahme sind, kommen visuelle Teilleistungsstörungen relativ häufig vor. Spezialisierte Augenoptiker (Funktional-Optometristen) führen bei Hinweisen auf solche Störungen eine visuelle Analyse durch, in der durch umfangreiche Messverfahren und Sehfunktionsteste die Ursache ermittelt wird. Manchmal reicht schon eine Brille, häufig kann mit einem optometrischen Visualtraining das Problem beseitigt oder vermindert werden.

Gerade bei jüngeren Schülern, deren Sehen sich noch in der Entwicklung befindet, ist es besonders wichtig, für optimale Bedingungen am schulischen und heimischen Arbeitsplatz zu sorgen:

  • Richtiges Sitzen, aufrecht mit den Füssen auf dem Boden.
  • Der Leseabstand mindestens Unterarmlänge plus Hand.
  • Das Lesegut auf einer ca. 20° geneigten Fläche für die senkrechte Draufsicht.
  • In der Schule mit dem Gesicht zur Tafel sitzen, um beim Blick nach vorne ständiges Schiefsitzen zu vermeiden, da dies die Leseprobleme verstärken kann.
  • Eine gute Raumbeleuchtung ist für ermüdungsfreies Lesen und Schreiben sehr wichtig.

 

LESEN ist DOOF

"Lesen ist doof!“ Eine häufige Äußerung von Schulkindern, die mit dem Lesen Probleme haben. Sie flüchten sich in diese Aussage, wenn sie dem täglichen Kampf um das Lesenüben nicht mehr gewachsen sind, weil der „Sehstress“ zu groß wird.

Kinder lernen das Lesen in einem Alter, in dem sich das visuelle System noch nicht vollständig entwickelt hat. Wird es ständig überfordert, hält es den Anforderungen nicht mehr stand und es kommt zu Lernschwierigkeiten durch visuelle Wahrnehmungsstörungen.

Hier bietet die Funktionaloptometrie - ein Spezialgebiet der Augenoptik-Optometrie - Hilfe an.

Oftmals genügt schon die richtige Brille um Entlastung zu schaffen. Reicht diese allein nicht aus und ist eine pathologische Ursache ausgeschlossen, so wird auf Wunsch ein individuelles Trainingsprogramm zur Aufarbeitung der ermittelten Defizite erstellt. Das optometrische Visualtraining wird dann in speziell eingerichteten Trainingsräumen erläutert, gezeigt und durchgeführt. Die persönlich ausgerichtete Beratung und die regelmäßigen Kontrollen sichern den Erfolg für eine gesteigerte Leistungsfähigkeit und mehr Sehkomfort.



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